24everything

Ohne Kontext. Ohne Einleitung. Ohne Schokolade.

07 Mar

Arian Wichmann

Gorillaz – Plastic Beach

Das Wochenende ist rum, seit Freitag halte ich es in den Händen – ihr habt es sicher erraten (schon anhand der Überschrift) es geht um das neue Gorillaz Album Plastic Beach. Nach Demon Days hat Damon Albarn gesagt ‘jetzt ist Schluss’, aber das Projekt war dann (glücklicherweise) doch noch nicht am Schluss angelangt. Es sollte das poppigste Album werden das Albarn je gemacht haben, jedenfalls laut ihm – und ja es ist poppig geworden. Ob es nun wirklich das poppigste ist… wer weiß. Aber was man definitiv sagen kann, jedes Album von Gorillaz ist anders. Vom Ersten kann ich mir ungefähr die Hälfte der Titel anhören, den Rest mag ich nicht. Das Zweite kann ich in der Schleife hören und das Dritte? Tja das rangiert sich zwischen 2 und 1 ein. Als Gesamtwerk ist es durchgehend hörbar, was ich vom Debütalbum nicht sagen kann – aber an die Klasse von Demon Days kommt es nicht heran. Es hat zwar auch ein paar richtig gute Titel aber nicht so viele wie auf dem Album zuvor.

Auch ist der poppige Charakter gewöhnungsbedürftig. Als ich Stylo zum ersten Mal gehört habe war ich erst etwas… nunja, sagen wir überfordert. Aber inzwischen mag ich ziemlich doll, it has grown on me wie man auf Englisch sagt und wozu mir wirklich keinerlei knackige Übersetzung einfällt. Ähnlich verhält es sich bei Album auch, ich glaube es wird mir noch ein wenig besser gefallen wenn ich es noch ein paar Mal gehört habe.

Eine große Diskussion war das Namedropping das teilweise auf dem Album betrieben wird. Ja es stimmt, 80% der Titel haben ein Featuring im Künstlertag von mir bekommen – aber das ist nichts schlimmes. Es tut dem Album eigentlich ganz gut. Auch wenn es sich da ein wenig in mir streitet. Zum einen sind die Gäste gut aber zum anderen heißt das, dass es weniger nur-Albarn-Titel gibt. Was schade ist. Ich kann nur hoffen das auf der B-Seite (oder P-Side in diesem Fall :) ) der ein oder andere Titel in dieser Richtung dabei ist, wenn sie denn erscheint.

Insgesamt gebe ich dem Album eine 8/10 Punkte!

Und das war seit ewigen Zeiten mal wieder ein Review auf dieser ursprünglich irgendwann in den Urzeiten als Reviewblog gedachten Ding :) .

05 Mar

Martin Lange

Rick geht zum Arzt.

Als ich noch jünger war [gestern], habe ich euch erzählt, dass ich jetzt der ABC-Gren-Sani bin. Um die große Erklärwoche abzuschließen fehlt nur noch, was man im SanZentrum so macht, dann sind wir alle auf dem gleichen Stand.

Sehen wir es mal aus der Sicht eines armen Typen aus der AGA.
Nennen wir ihn Rick, weil das so ein bekloppter Name ist. Wie Hendrick ohne Hend.
Rick weiß, dass er morgen draußen schlafen/marschieren/im Unterricht sitzen/putzen/Kantinenessen essen muss, also denkt er die ganze Nacht daran, wie furchtbar krank er doch ist. Am nächsten Morgen fühlt sich Rick nicht sonderlich gut, weil er nicht schlafen konnte. Musste sich ja auch die ganze Zeit vorstellen, wie krank er ist.
Also meldet er sich beim morgentlichen Antreten “Neukrank”.
Nach dem Frühstück meldet er sich im Geschäftszimmer und dieses ruft nun bei uns an und meldet, dass heute nur 30 von 90 Leuten keinen Bock haben krank sind, darunter auch Panzerschütze Rick. [Rick heißt mit Nachnamen auch Rick, dafür kann er aber nichts].
Früh noch schreiben die Gezi-Leute die Termine für die AGA an die Tafel, später muss man das alles selber machen.

Rick hat nun bald seinen Termin, also zieht er sich seinen Sportanzug an, empfängt seinen Krankenmeldeschein und kommt zu uns.
An der Anmeldung stehe in diesem Fall heute ich und nehme ihm den Schein ab, stempel ihn, stempel seine Akte und bringe beides hoch in die Sprechstunde. Rick wartet derweil.

Jetzt kommt Rick dran und darf erzählen, was er sich so ausgedacht hat. Dann schreibt der Arzt auf seinen Krankenmeldeschein, dass Rick heute auf der Stube bleiben soll und eine Woche von Sport, Märschen und Süßspeisen befreit ist. Diesen bekommt Rick mit und darf sich damit bei seinem Teileinheitsführer vorstellen. Danach folgt aber für uns noch eine Menge Papierkram.
Der Oberfeldarzt hat einmal zu mir gesagt: Außerhalb der Sprechstunde ist alles stumpfe Bürokratie. Aber in der Sprechstunde sind es nur Zwei Drittel. Leider stimmt das.

04 Mar

Martin Lange

Der ABCGrenSani aus der StKpPzGrenBrig41 stellt sich vor.

Da ich mich in der G4-Abteilung leicht gelangweilt habe, habe ich meinen Job nach nur einer Woche gewechselt. Wie das ging?
Man kann beim Bund nicht so einfach und unkompliziert von einen Tag auf den Anderen etwas Anderes mache. Dafür muss man kommandiert, versetzt, verpackt und was weiß ich noch alles werden. Dann muss die alte Stelle neu besetzt werden und die neue Stelle erst einmal frei gemacht werden, was wieder eine Schlange von Versetzungen nach sich zieht. Aööes hochgradig kompliziert, aber wichtig, da es garantiert, dass sich immer gleich viele Leute langweilen.

Aber man kann sich da auch durchschummeln.
Die G4-Abteilung gehört zum Stab, das kann man sich als Verwaltung vorstellen. Da muss aus jedem Bereich jemand sitzen, der Ahnung hat und sich auf seinem Fachgebiet langweilen kann. Als der Sanitätsoffizier [nennen wir ihn Doktor O.] nir einen Job im Sanitätszentrum anbot, habe ich gerne zugesagt, da das wirklich weitaus interessanter klang.
Jetzt bin ich zwar offiziell immer noch im Stab, wie Doktor O., aber wie er arbeite ich auch im SanZentrum. Also bin ich ein ABC-Grenadier-Sani mit Panzerschützenausbildung.
Sowas gibt es hier öfters, aber ich bin ein ziemlicher Extremfall.

Wenn ich auch auf dem Papier ein Sani werden will, müsste ich weiterhin hier arbeiten, aber meine Stube wäre plötzlich auf einem anderen Kasernengelände. Dafür würde ich ein blaues Barret bekommen. Zum Glück bin ich da nicht so wirklich scharf drauf, da ich eh immer nur die Feldmütze trage.

Also hätten wir schon einmal geklärt, wo ich jetzt eigentlich bin.
Fehlt nur noch, was ich da so mache, dann ist die Erklärwoche auch schon vorbei.

03 Mar

Martin Lange

Welcome to the stick! [Willkommen im Stab!]

Was bisher geschah:
Nach meiner Karriere im Sicherungszug und der Feststellung, dass ich in einem Schrank kein Wetter beobachten kann und dass das auch ohne Schrank sinnfrei wäre, kam ich ins Geschäftszimmer [kurz: Gezi, beim Bund kürzt man ja alles ab] der G4-Abteilung im Stab [oder kurz: StKpPzGrenBrig41].

Die G4-Abteilung.
Wofür sie zuständig ist: Zeugs. Du brauchst Zeugs, Du willst wissen, wo Dein Zeugs ist oder Du hast Zeugs kaputt gemacht? RUF! UNS! AN!
Was da gemacht wird: überwiegend Kaffee trinken und Bockwurst essen. Im Schnitt macht die G4-Abteilung so im Schnitt 2 bis 3 mal in der Woche ein Bockwurstfrühstück. In meiner ersten Woche waren wir einmal Schnitzel essen, es gab ein Mal Bockwurst und dann noch einmal Brötchen mit Mett und Rührei. Darum ist die G4 auch der Brigede-Bockwurst-Punkt.
Was ich da so gemacht habe: 9 Kannen Kaffee am Tag, Bockwurst kochen und viele Bundesmails weiterleiten. Die Bundeswehr hat ja keine E-Mails, sondern LoNos. Allein schon, weil ihr alle viel zu viele Steuern zahlt, um uns etwas kostenloses, unkompliziertes nutzen zu lassen.
Meiner Meinung nach heißt die G4-Abteilung darum G4, weil sich die Arbeit, die für einen Gefreiten [G] reichen würde, auf 4 Leute aufteilt.

Darum habe ich es wohl auch nicht so lange da ausgehalten.

Fortsetzung folgt.

02 Mar

Martin Lange

Herr Apus unheimliches Gespür für Schnee

Nach meinem Leidensweg im Sicherungszug bekam ich einen Zettel,auf dem meine neue Verwendung stand. Die erste Erleichterung war: es stand NICHT “Sicherungssoldat” darauf.
Interessanterweise stand aber auch nicht “Stabsdienstsoldat” darauf, sondern:
Erstverwendung: ABC-Aufklärungssoldat
Zweitverwendung: ABC-Wetterbeobachter.

Und mir stellten sich enorm viele Fragen:
Was zum Teufel macht man als ABC-Wetterbeobachter? Wozu gibt es so jemanden im Stab, der absoluten Sesselpupser-Eliteeinheit? Soll ich auf dem Dach sitzen und Bescheid geben, wenn der Regen sauer schmeckt und die Wolken rot und Pilzförmig werden? Und: Heißen die ABC-Leute in der Grundausbildung eigentlich ABC-Schützen, wenn die Panzerleute Panzerschützen heißen?

In meiner neuen Einheit angekommen, wurde ich sofort dem zuständigen ABC-Offizier vorgestellt, der aber feststellte, dass ich gar nicht benötigt werde und außerhalb des Schrankes auch gar kein Platz für mich wäre. Also kam ich kurzerhand ins Geschäftszimmer, den wohl ehrenhaftesten aller Aufgabenbereiche.

Was wird Apu im Stab noch so passieren? Wird er da bleiben? Werden die Geschichten wieder länger? Wann kommen endlich die Blutegel und nicht-koschere Wurstwaren? Wie erklärt man einen Papierkrieg und wem? Gehen Apu nicht irgendwann einmal die doofen Fragen aus, die sich ja doch keiner stellt?

Das Alles und noch viel mehr, aber auch einiges Weniger erfahrt ihr sicherlich bald, wenn es wieder heißt: AGA [Apus große Abenteuer]

01 Mar

Arian Wichmann

Zukunftspläne bis Ende Juli

Kurze Inforunde. Nach Abschluss meiner momentanen Projekte (hab noch ein Hörbuch zu schreiben und mir ein Studium rauszusuchen) will ich zwei Projekte in Angriff nehmen.

Projekt 1: Photoreisen durch Thüringen mit dem Zug am Wochenende – selbsterklärend

Projekt 2: ZBrush lernen. ZBrush ist ein Programm zum digitalen Sculpten wie es so schön heißt. Bedeutet man erstellt 3D Modelle von der Arbeitsweise relativ ähnlich wie beim Tonformen. Will mich da mal mit beschäftigen. Mal schauen ob es ein längerfristiges Projekt wird, subject to change auf jedenfall.

Projekt 2,5: Immer wieder am Einschlafen aber eigentlich nicht aufgegeben, in Chor gehen mal schauen was diese Stimme so an Gesang vermag – wenigstens mal schauen.

Das nur als kleines Headsup, momentan ist wenig los produktivtechnisch – soll und muss sich ändern. Aber erstmal Projekt Hörbuch… grmml… sind min. noch 6-7 Stunden monotonste Arbeit.

Bis dahin, ich hör jetzt erstmal Plastic Beach von Gorillaz :)

Over and out

PS: Warum jetzt bis Ende Juli? Ganz einfach, weil bis da geht mein FKJ – was danach kommt kann ich absolut noch nicht sagen im Moment.

01 Mar

Martin Lange

Ich lebe. Aber nicht sehr sicher.

Ohne Populärmusik aus Österreich zitieren zu wollen:
Ich lebe.

Aber keine Angst, ich komme damit klar.

Ihr wollt sicher wissen, wie es mir in der Zwischenzeit so ergangen ist. Und wenn nicht: erzähle ich es trotzdem, da hier niemand mit einem Dienstgrad ist, der mir etwas zu sagen hätte.

Die 3 Wochen Jägerausbildung im Sicherungszug sind schon lange vorbei und ich kann sie nun endlich mit der nötigen Distanz betrachten, um objektiv mit vollstem Respekt und mit Anerkennung auch an meine Ausbilder sagen zu können:
Was für ein sinnloser Mist!

In den 90ern hätte manes als Trendsportart verkaufen können, damit es cool ist. Extrem-bei-Minus-17-Grad-Celsius-im-Wald-schlafing, Extrem-jeden-Tag-den-selben-Unsinn-schießen und mein absoluter Favourit: Power-Waffenputzing.
Zum Glück gehöre ich nicht zu denen, die ihre letzten 5 Monate dort bleiben dürfen. Das sind, grob betrachtet, übrigens die größten Trantüten, die es hier gibt. Nun ja, im Wald können sie nicht viel kaputt machen, aber dummerweise ist es auch der Sicherungszug, der unsere Wache stellt.
Von allen Türsteherklischees einmal abgesehen, Trottel mit scharfen Waffen am Schnittpunkt der Kaserne zur Außenwelt erscheint mir leicht unüberlegt. Genaugenommen ist es auf der gleichen Stufe der Unüberlegtheit wie eine Waffenkammer des Vertrauens. Oder einen Soldaten auf einen Kasten Bier aufpassen zu lassen.

Also halten wir fest: ich bin nicht mehr im Sicherungszug.
Aber was kam danach? Und wann kommen endlich die versprochenen nicht-koscheren Wurstwaren und die Blutegel und Postpingpong und die Geheimnisse der Wetterbeobachtung und und und…?
Bald schon, bald schon.

04 Feb

Martin Lange

Horrido Jo!

Horrido-Jo ist nicht etwa ein Satz aus der slowenischen Übersetzung von Bob dem Baumeister, sondern der Schlachtruf der Jäger, also auch des Sicherungszuges, dem ich in den ersten 3 Wochen meines Gefreitenlebens angehörte. Obwohl wir Gefreiten intern einen Spruch unseres Hauptfeldwebels als Schlachtruf benutzen: ein dreifaches:
Nix-Digges! / Nix-Digges! / Nix-Digges!
Denn es ist doch nix Digges, was wir machen und nach seinen Angaben sind es auch immer 5 Kilometer bis zur Kaserne, auch bei unserem ersten Marsch, der von 16 Uhr bis 19.45 gedauert hat, ein paar Kilometer unter ABC-Maske und ein ganzes Stück Kameraden-tragen beinhaltet hat und den ich teilweise mit T-Shirt im Schnee laufen musste, weil ich mit meiner Jacke zum Bau einer Trage für den zu tragenden Kameraden beigetragen habe.
Aber wir haben alles ganz gut überstanden, nur unsere weibliche Kameradin konnte nicht mehr und ein Gefreiter bemerkte, dass es beim marschieren doch ganz warm werden kann. Auf jeden Fall zu warm für 4 Hosen. Faszinierende Feststellung. Da war mir mein T-Shirt lieber [wobei ich natürlich auch eine Hose anhatte].

03 Feb

Martin Lange

Mein Mampf

Es gibt auch Nachteile, nicht mehr in der Grundausbildung zu sein und vor um 5 aufzustehen. Genau genommen einen ganz gravierenden: man ist nicht mehr zuerst beim Frühstück, die AGA-Leute waren ja schon da. Was sich durch eine Knappheit diversester Lebensmittel bemerkbar macht, allem voran dem köstlichen Rotsaft, dem schmackhaften Gelbsaft und dem gesunden Weißsaft [oder auch Kuhsaft genannt], so dass man sich manchmal mit Durchsichtigsaft zufrieden geben muss. Wenn dann auch noch kein Kakao aus der Warmgetränkmaschine kommt, schreit das geradezu nach Vergeltung. Dass man ab um 6 keinen Joghurt mehr bekommt, ist ja noch OK, aber bei Kakao hört der Spaß für einen gestandenen Soldaten auf. Wie soll man für Frieden und Sicherheit sorgen, wenn man kein schokoladiges Heißgetränk zum Frühstück hatte? Darum boykottiere ich das Frühstück mehr und mehr, was auch besser für meinen Schlafrhythmus ist. Aber da hört es ja nicht auf. Mittags habe ich bisher als Gefreiter eher selten in der Kaserne gegessen, da ich ja bei der Jäger-Ausbildung meistens draußen im Felde war, aber beim Abendbrot ist man auch gezwungen, sich der AGA anzupassen und kurz vor 17 Uhr zu kommen, wenn gerade alles aufgefüllt wird. Sonst ist es reinstes Glücksspiel, noch etwas Lachs abzubekommen. Oder was es sonst noch Feines gibt.

02 Feb

Martin Lange

Traute Stube / Glück allein / Zahnpastatube / nur für den Reim

Meine neue Stube ist mit mir mit insgesamt 4 Leuten belegt, wobei einer im Auslandseinsatz und einer irgendwie nie da ist. Bleibt noch einer, der recht wenig redet, aber ziemlich nett ist. Also heißt es: er, ich und der Kühlschrank, der Fernseher, die Mikrowelle, der Toaster und der Wasserkocher. Und der Laptop. Als das Fernsehprogramm nicht mehr ausreichte, hat er noch seine Xbox360 aus dem Auto geholt. Wenn ich meine kleine Jägerausbildung beendet habe, habe ich auch meistens 16.30 Schluss wie er und werde wohl auch so viel Zeit für die liebe Technik haben. Und ich werde allem Anschein nach da eingesetzt, wo er auch ist, was mich freut, da er eine sehr entspannte Beschäftigung zu haben scheint, die er mir aber nicht so ganz erklären konnte. Dazu war er zu entspannt. Genau genommen schläft er meistens, wenn er da ist und wacht nur pünktlich um kurz nach 22 Uhr auf, um das Fernsehprogramm umzuschalten. Meiner Meinung nach ist er gar nicht im Stab, sondern in einer ultrageheimen Superspezialeinheit, die ohne Furcht und Skrupel bei Osama Klingelstreiche macht und die Leute von KSK und GSG9 beim Skat bescheißt. Selbstverständlich muss man das Geheimnis wahren und möglichst unauffällig sein. Und was wäre beim Bund auffällig? Richtig, Dienstschluss nach 16.30 Uhr.
Dann gibt es da noch den Heimschläfer auf der Stube, also den, der nie da ist. Ab und an ist er Mittags da, was ich daran erkenne, dass in seiner Kippenflasche ein Zigarettenstummel mehr ist. Zwei Mal habe ich ihn auch real erlebt, wobei er da nicht geredet hat. Er ist wohl leicht schüchtern.

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