24everything

Ohne Kontext. Ohne Einleitung. Ohne Schokolade.

14 May

Arian Wichmann

Ein klein wenig Eigenwerbung

24 neue Bilder gibts jetzt auf http://arianw.deviantart.com/. Übernächste Woche gehts los mit den Dreharbeiten zu Trigger. Die Schnittarbeiten am Imagefilm nähern sich dem Ende.

Und während der Seminarwoche ist dieser Film hier entstanden (war ich nicht beteiligt außer als Statist aber ich verlinks trotzdem).

das große klammern from karl-rainer on Vimeo.

23 Apr

Arian Wichmann

Probedrehergebniss Trigger

Wie nicht viele von euch wissen – ich war vor ein paar Wochen bei nem Probedreh von nem Kumpel hier aus Erfurt dabei. Sein Projekt für das FKJ ist ein Antigewaltfilm der auch in einem Monat startet – also der Dreh dann. Und wie gesagt war ich beim Probedreh dabei und das Ergebniss ist jetzt im Internet zu bestaunen.

Trigger Probedreh from Trigger on Vimeo.

15 Apr

Martin Lange

Vertrauenswürdiger Salat

“Herr Ober, Herr Ober, da ist Bundeswehr in meiner Suppe!”
“Keine Angst, die löst sich bald auf.”

Der Dritte Teil der Fressorgie.

Mittag:
Diesmal 3 Essen.
Einmal Fisch [ist stets außen trocken innen schleimig], dann Gemüseeintopf mit Würstchen [Sehr bodenständig] und schließlich meine Wahl: Gebackener Camembert.

Vorspeise: die berüchtigte Bundeswehrpizza. Eigentlich ein Kapitel für sich, aber ich versuche es mal so auszudrücken: “Es ist ein sehr trockenes Thema.”. Ich finde die kleinen Käsestückchen darauf so interessant: wie normaler Streuselkäse, aber unglaublich hart. Schmilzt auch nicht im Ofen, wird nur härter. Isst sich original wie Kiefernnadeln auf trocken Brot mit chemotomatengeschmack.
Der Käse: Lecker, echt. Schmeckt wie der aus der Tiefkühltruhe, ist es ja auch. Aber eben darum lecker.
Kartoffeln: Kartoffelig. Denke aber nicht, dass heute noch jemand Kartoffeln schält beim Bund. Kommt ja alles fertig per Laster.
Spinat: Ich muss zugeben, heute schummel ich. Ich habe mir nämlich ein Tütchen Salz mitgenommen, damit tun sich hier unerwartete Geschmackserlebnisse auf. Mein Gott… Salz im Essen!
Salat: Heute mal nicht Gurkensalat, ich habe mich für den griechischen Salat mit Hirtenkäse, Oliven und Zwiebeln entschieden. Der geht auch. Gurkensalat ist zwar besser, esse aber den, weil es den nicht immer gibt.
Nachtisch: Orangenspeise. Mit viel Gelantine, aber nicht schlecht.

Abenbrot:
Brot immer noch faszinierend weich, Brötchen in Ordnung.
Habe heute aber eine tolle Geschichte über einen Feldwebel gehört, der draußen beim Eintopf essen entdecken musste, dass nur Körnerbrötchen gebracht wurden: “Sehe ich aus wie ein verdammter Vogel? Ich fresse keine Körner! Ich bin kein Vogel!” Ich mag die ja…
Bratwurst: Mit 3 Tropfen Currysoße. Verblüfft mich und geht geschmacklich.
Nachtisch: der von Mittags, unverändert.
Und natürlich mein geliebter Gurkensalat. Der enttäuscht einen nie. Schmeckt immer gleich.
Im Gegensatz zum Möhrensalat, den kann man nur essen, wenn Rosinen drin sind. Auch wenn man keine Rosinen mag, der ohne Rosinen ist mit Essig und ziemlich bäh. Der mit Rosinen ist mit Zitronensaft und schmeckt. Das ist der Vorteil, wenn alles aus Eimern kommt: es ist recht vorhersehbar, wenn man sich ein Wenig auskennt.

14 Apr

Martin Lange

Ablabs

Teil 2 der Briefe aus der Hölle dem Schlaraffenland.

Mittag:
Roulade gegen Hacksteak. Da man ALLES hacken und zusammenkleben kann, nehme ich die Roulade.

Vorspeise: Thunfischsalat. Schmeckt mir, weil ich ewig keinen Thunfisch mehr hatte und Lust darauf habe. Darum ertrage ich die Majo.
Roulade: Wie gemein, eine verdammt dünnwandige Fleischrolle, die mit gehacktem Allerlei gefüllt ist. Das Hacksteak hat sich getarnt und greift von 2 Fronten aus an!
Soße: Reden wir mal wieder nicht über angedickten Instantbratensaft. Aber diesmal sind 2 Stück Pilz drin.
Gemüse: Erbsen, Mais, Möhrchen, sowas alles. Zu labberig.
Klöße aus Beilage: Großartig. Also sicherlich als Dämmstoff. Oder zum darauf herumspringen, die Dinger sind gummiartiger als Gummi.
Als Nachspeise gab es Pudding [Geschmacksrichtung: gelb] mit Schokostreuseln. Die Streusel waren wie zu alte, geraspelte Schokolade.
Aber der Gurkensalat war OK

Abendbrot:
Wow, das Brot ist heute so… weich und frisch! So… essbar! Der Küchenboy sagt, heute ist seit Ewigkeiten mal Neues gekommen.
Es gibt Pfannkuchen mit Eimerapfelmus. Die Pfannkuchen sind zu dick, aber wenn man sie nur aufwärmt, können sie nicht anbrennen. Gute Lösung.
Heute gibt es auch noch Rollmops, der geht auch.
Die Salate von gestern meide ich dieses Mal, ich mag meinen Magen.
Aber das, was ich für Nektarinen hielt, waren nur sehr große, harte Pflaumen. Verstörend.

13 Apr

Martin Lange

Was zu Essen!

Willkommen zur großen [also eigentlich nicht größer als alle anderen] Woche des Schlemmens!
Damit ihr euch mehr in mein Bundeswehrleben einfühlen könnt, schildere ich heir mal, was es bei mir so zu essen gibt in der Truppenküche. Aber ohne Rezepte zum Nachkochen. Denn glaubt mir, das wollt ihr gar nicht!

Mittag
In diesem epischen Kampf treten an: ein Kotelett und ein Putenschnitzel. Das Kotelett wird von den stets zu trockenen und harten Spätzle unterstützt, während das Putenschnitzel schlabberigen Instantkartoffelbrei als Verstärkung mitbringt.
Ich schließe das Kotelett aus, da es paniert ist. Ich vertraue keinem Bundeswehressen mehr, das paniert ist! Wenn man Knochen und Knorpel hübsch verpackt, bleiben sie trotzdem ekelig, musste ich schmerzlich lernen.
Reden wir nicht über den Kartoffelbrei. Es ist Pulver mit Wasser. Aber es ist Markenpulver, jedenfalls sagt mir das der Papiermüllstapel vor der Kantine.
Reden wir nicht über das Gemüse. Möhren und Kohlrabi. Labberig.
Reden wir nicht über die Soße. Echt nicht.
Reden wir über das Putenschnitzel: es schmeckt nicht. Echt nicht. Absolut nicht. Und das ist nicht mal überwürzt, denn es ist gar nicht gewürzt. Keine Ahnung, was die komischen Punkte darauf sind, Pfeffer ist es jedenfalls nicht. Schimmel?
Dessert: ein Fruchtjoghurt. Auch nicht gerade das Leckerste, was je in einem Eimer war.
Aber der Gurkensalat war wieder OK, den mag ich.

Abend
Stulle, Brötchen, Wurst, Käse. Standard. Da kann man nichts falsch machen.
Kasseler mit Letscho: schmeckt mir, wirklich.
Heringssalat: Ich vermute ja, dass es neben “Kaltwasser” und “Warmwasser” noch einen Hahn in der Küche gibt: “Majonaise”. Ich picke nur den Fisch heraus, trotzdem höre ich meinen Cholesterinspiegel um Hilfe rufen.
Waldorfsalat: das Majopärium schlägt zurück. und trifft hart.
Gurkensalat: Wer bitteschön macht Gurkensalat mit Majo? Der Mittags war gut, der hier ist… weiß!
Joghurt vom Mittag: Wenn man ihn ein paar Stunden im offenen Eimer lässt, wird er nicht besser. Aber irgendwie cremiger…

13 Apr

Arian Wichmann

Idiotentrommel

Vielleicht kennt ihr ja die Hanseln die auftreten Smile

07 Apr

Martin Lange

Nur ein Zettel

Manchmal passieren Dinge.
Dinge, bei denen die nachdenklicheren Zeitungen Sätze schreiben, die mit “Was bleibt, ist die Frage…” beginnen und Fragen stellen, deren Antworten doch nicht wichtig sein können, weil die Lösung nichts bringt.
Dinge, bei denen andere Zeitungen zwanghaft nach Bildern im Internet suchen, um… um sie zu haben. Damit die Leute sie sehen können und sagen: aha.
Und dann vergessen.

Aber es gibt Leute, die nicht vergessen.
Sie werden dies hier wohl nie lesen, aber ich möchte trotzdem mein Beileid aussprechen.
Denn wenn jemand geht, bleiben viele Dinge. In manchen Menschen und an manchen Orten sehr viele, an anderen weniger. Und es bewegt mich, wenn das einzige, was von einem kürzlich tragisch verstorbenen fast-Soldaten bei uns im SanZentrum bleibt, ein kleiner sonnengelber Klebezettel mit der Aufschrift “Kommt nicht, tot” an seinen Einstellungsunterlagen ist.
Mein Beileid.

31 Mar

Arian Wichmann

Hörbuch – Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Wie manche vielleicht wissen war ich seit Anfang Dezember damit beschäftigt ein Hörbuch zu produzieren, als Geschenk für einen sehr sehr wichtigen Menschen. Fertig geworden ist es bereits vor 3 Wochen und ich glaube man sollte ein Projekt, wo soviel Zeit reingegangen ist, vielleicht auch mit mehr Menschen teilen. Es ist und bleibt aber eine gewidmete Arbeit an der ich auch andere Menschen teilhaben lasse.

Als Wort vorweg, ich habe das  Gefühl das Ganze hätte noch mal 10-15 Arbeitsstunden mehr gebraucht um halbwegs gut zu sein, aber es ist ja auch mein erstes Hörbuch – da ist das vielleicht alles vergebbar und es ist nur mein Jammern auf hohem Niveau.

Für die Unwissenden – es handelt es sich um das Buch “Die uneträgliche Leichtigkeit des Seins” von Milan Kundera. Da dieser Mensch noch nicht seit 75 Jahren tot ist (um genau zu sein lebt er noch) heißt das natürlich auch, das der Text kein Allgemeingut ist und ich von daher nicht die Rechte habe, es öffentlich zu verbreiten. Wir befinden uns zwar im Internetz und von daher ist es quasi normal, dass so etwas ignoriert wird aber es gibt trotzdem keinen öffentlichen Link von mir. Ich bitte diejenigen die es interessiert sich einfach bei mir zu melden (Mail, ICQ etc.) und mich nach der URL zu fragen.

31 Mar

Arian Wichmann

deviantART

Damit ihr merkt das ich nicht einschlafe und trotz der Flaute an Blogeinträgen weiter fleißig am werkeln bin. Auf http://arianw.deviantart.com/ gibt es jetzt neue Bilder und andere Werke von mir (um genau zu sein, ein Plakat und ein Wallpaperpack noch neben den Photos). Schaut doch mal vorbei Wink

31 Mar

Martin Lange

Frontblog Episode III

Ab morgen bin ich Obergefreiter. Das wurde gestern verkündet, ich war nur nicht da, da ich nie zum Antreten gehe, keine Zeit.

Oh, wie lange und wie hart habe ich auf diese bedeutungslose Pflichtbeförderung hingearbeitet!
Das sind ein paar € mehr auf dem Konto, reicht sicher für ein Ü-Ei in der Woche. Aber ansonsten ist die Beförderung zum Obergefreiten nur dazu da, sich von den Leuten, die gerade erst aus der Grundausbildung raus sind, abzugrenzen.
Und da setzt meine neue, grandiose Idee ein: Für Soldaten, die nur 9 Monate da sind [bzw. 6, in ein paar Monaten] wird eine neue Gruppe von Dienstgraden geschaffen. Meinetwegen der Gefreite EA [Entlassungs-Anwärter]. Die Schulterklappen haben auch Streifen, wie meine jetzt, nur in einer anderen Farbe [Signalrot?], nur verliert der GEA mit jeder Beförderung einen. Das wäre wie ein Count-down.
Das wäre wirklich sehr viel motivierender.

Eine noch bessere Idee wäre es, den Count-down gleich als Zahl auf die Schulterklappen zu schreiben. Bei mir würde da ab morgen eine 3 stehen.
3! Was ab morgen nur noch 90 Tage sind.

Noch 90 Tage Frontblog. Und ich habe alles schon gesehen und erlebt, was hier beim Bund passieren kann.
Aber ich habe das Gefühl, dass es trotzdem Potential zu meiner Lieblingsepisode hat.

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